Mein Weg und Voraussetzungen

Um über den rein körperlichen Blick eines Masseurs hinauszukommen, war es seit meinen jüngsten Jahren als Mensch notwendig, über meinen eigenen eingeschränkten Tellerrand hinauszublicken, da ich mir ansonsten verschiedenste Vorkommnisse auf meinem Weg, der reich an Hindernissen war, nicht erklären konnte, diese aber auch nicht lösen konnte. Um nur einige wenige Impulsgeber zu nennen, kann ich von den Büchern über andere Wirklichkeiten von Carlos Castaneda berichten, die ich schon in frühen Jahren gelesen hatte, Bücher in Jugendjahren von Hermann Hesse, wie Siddharta, Demian oder Glasperlenspiel, später von Paulo Coelho wie der Alchimist, viele Bücher von Safi Nidiaye oder Schriften von C.G.Jung über die Schatten unserer Psyche als verdrängte Anteile unserer Persönlichkeit, die Bücher von Rüdiger Dahlke, angefangen die Inhalte gemeinsam mit Thorwald Dethlefson über Krankheit als Weg  und Sprache der Seele bis zu seinen Ernährungsbegleitern, wie „Peaceful food“ und verschiedensten Ideen zum Fasten, Bücher wie die von Gary Renard über die Illusion des Sterbens, Schriften über Reinkarnationen und Berichte aus früheren Leben sowie Berichte von Nahtoderfahrungen von diversen Autoren, oder hunderte Vorträge von Kurt Tepperwein über ein erwachtes Bewusstsein, Robert Theodor Betz , die Schriftreihe  Anastasia von Wladimir Megre über ein naturnahes Leben und Familienwohnsitze möchte ich genauso erwähnen wie die Bücher von Radu Cinamar über die Schatzberge, die mir halfen, meinen Vorstellungs -und Denkhorizont zu erweitern, aber auch Schriften von Rudolf Steiner, die mir so manches „Kopfweh“ bereitet haben, ob ihrer schwer zu verstehenden Inhalte über Anthroposophie, wie zum Beispiel Erkenntnistheorie über das Werk Goethes und Philosophie der Freiheit, aus letzter Zeit Ansätze von Gor Rassadin über Bewusstsein und zum Verständnis des Lebens, Bücher wie „Das Sonnenkind“ von der Astrophysikerin Giuliana Comforto, die Thalus von Athos Reihe von Alf Jasinsky über seine Erfahrungen und Erlebnisse in Innererde, oder alter Stoff wie Olav Janson´s Smoky God, und zusätzlich viele Bücher und Internetrecherchen  angefangen von Michael Nehls, über Raik Garve bis zu Heinrich Kusch und vielen anderen. Dem vorangegangen sind Jahre der Auseinandersetzung mit verschiedensten Heil-und Therapieformen, eigenen Ausbildungen und Seminaren, Studien von medizinischen Inhalten, Gesundheits- und Krankheitsthemen, mit Ernährungsformen und eigenen langjährigen Erfahrungen mit Kräutern und Pflanzen, Nahrungsergänzungsmitteln und verschiedensten Atem- und Bewegungs- sowie Übungsmöglichkeiten aus verschiedenen Kulturen, herausgehoben nur exemplarisch Mantak Chia.

All diese Beschäftigungen mit- und Betrachtungen von Lebensthemen erlauben es mir, alternative Sichtweisen zu einem Mainstreamdenken einzunehmen, wobei vor allem das Erlernen von Astrologie als Sprache des Lebens schon in den frühen 90er Jahren mir andere, den Rahmen sprengende Betrachtungen ermöglicht haben. Das Wissen um die astrologischen Archetypen und die Möglichkeit des senkrechten Denkens, wie es seinerzeit Nikolaus Klein bezeichnet hat, waren dabei sehr wertvolle Erkenntnisse auf meinem Weg. Hinzu kam zuletzt dann das Fernstudium der APL, Astropolarity Lehre, einer Zen-orientierten astrologischen Schule nach Peter Johannes Hensel, welche die Reduktion auf das Wesentliche zum Ziel hat, die es besser als die klassische psychologische Astrologie erlaubt, individuelle Lösungswege für schwierige Lebensthemen aus dem jeweiligen persönlichen Geburtsbild abzuleiten und zu beschreiben.



So ist allein die Fähigkeit, auf körperlicher Ebene einfühlsam auf Beschwerden der Menschen einzugehen, ihnen über Massage und andere körpertherapeutische Art Milderung oder gar Lösung von körperlichen Beschwerden und Schmerzen zu ermöglichen, in vielen Fällen nicht ausreichend, zu den Ursachen dieser Körpersymptome vorzudringen, Probleme nachhaltig zu lösen oder das anliegende Thema tiefer zu betrachten, es zu gesunden, geschweige zu einem Impuls zur Heilung zu gelangen. Heilung kann ganz allein nur durch göttliches Zutun passieren und jeder Therapeut kann sich bestenfalls als Kanal für diese göttliche Energie zur Verfügung stellen. Die wichtigste Voraussetzung schafft der Mensch, den es betrifft ganz von selbst: die Bereitschaft zur Gesundung, die Bereitschaft das vom Leben gezeigte Thema zu lernen, es ins Bewusstsein zu holen, es zu integrieren. Nur auf diesem Wege ist es möglich, als Therapeut helfend mitzuwirken, Impulse zu geben und zu begleiten, nichts anderes als schon viele große Lehrer wie Steiner oder Montessori über den Umgang mit Kindern rieten, nicht das Kind im Sinne des Erwachsenen zu erziehen, sondern dem Kind entsprechend seiner mitgebrachten Fähigkeiten, die bestmögliche Entfaltung und Entwicklung zu ermöglichen und es zu begleiten, den gesündesten Rahmen zu schaffen für dessen Hineinwachsen in die bestmögliche Form und das  Gedeihen im Sinne seiner seelischen Bestimmung. Auf diese Art ist auch eine therapeutische Begleitung zu verstehen, in der es darum geht, dem Menschen die Verantwortung für sein Leid zu übergeben und zu überlassen, das er sich bewusst oder unbewusst irgendwann einmal selbst verursacht und geschaffen hat

So wird die Voraussetzung geschaffen, der Rahmen für eine bestmögliche Gesundung, nämlich im Verständnis und der Annahme des Themas. Auf diese Art wird der Körper von der Notwendigkeit enthoben und befreit, über körperlichen Schmerz und Symptome, den Auftrag der Seele zu erfüllen, für ein erweitertes Bewusstsein im Menschen zu sorgen. Dann braucht das Symptom, die Störung, Erkrankung, Dysbalance, wie auch immer man die negative Auswirkung bezeichnen mag, nicht mehr da zu sein, wenn der Zweck, nämlich das tiefere Verständnis darüber erlangt wurde. Den Menschen zu diesem Verständnis zu führen und zu begleiten, die notwendigen Impulse dafür zu geben, das verstehe ich als meinen Auftrag.